Review RockHard Ausg.294 11/2011
Auch für das Dark-Melodic-Metal-Genre gilt, dass es derzeit mit einer Reihe durchschnittlicher und langweiliger Veröffentlichungen überflutet wird. Mooncry aus dem Bodenseeraum überraschen mit ihrer vielschichtigen Scheibe.
Aufgenommen wurden die neun Songs bereits Ende 2009 bzw. Anfang 2010 und mit neuem Vertrieb will man nun noch mal durchstarten. Zwar schafft man es nicht, große Emotionen freizusetzen, auf jeden Fall blickt man jedoch über die Genregrenzen, verarbeitet Symphonic-, Gothic- und Thrashmetal Einflüsse, arbeitet mit einer Gastsängerin, greift zu Akustik-Einlagen sowie zahlreichen Stimmungs- und Tempowechseln. Stilistisch liegt das Quintett damit irgendwo zwischen Nightwish, Crematory und Rage, und das zeigt, dass man sich in keine Schublade stecken lässt.

Wolfram Küper 7/10 Punkte
© 2007-2016 Mooncry
Imprint